Lion’s Mane Wirkung & Studien – Konzentration & Anwendung

Lion’s Mane Wirkung & Studien – Konzentration & Anwendung

Was ist Lion’s Mane? Der „Igelstachelbart“ für mehr Fokus und mentale Stärke

Der Lion’s Mane Pilz (Hericium erinaceus), auch Igelstachelbart genannt, ist in den letzten Jahren beliebter geworden. In Asien kennt man ihn schon lange als Pilz, der gut für Geist und Nerven sein soll. Heute sehen ihn manche als eine Art Brain Booster – für ein besseres Gedächtnis, mehr Konzentration und gesunde Nerven.

Dieser Artikel erklärt dir, was Lion’s Mane bewirken kann, wie man ihn einnimmt und welche Dosis sinnvoll ist. Außerdem erfährst du, warum er in der Traditionellen Chinesischen Medizin als Pilz für Klarheit und ein langes Leben gilt.

Herkunft und Bedeutung in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM)

In der Traditionellen Chinesischen Medizin heißt der Lion’s Mane Hou Tou Gu (Affenkopfpilz). Er wurde früher eingesetzt, um:

  • das Verdauungssystem zu stärken,
  • Entzündungen im Magen-Darm-Bereich zu beruhigen und
  • den Geist klarer zu machen.

Heute weiß man auch wissenschaftlich, was die TCM schon lange wusste: Der Pilz enthält Stoffe, die das Wachstum von Nervenzellen fördern und das Gehirn unterstützen können.

Was steckt drin? Inhaltsstoffe und ihre Wirkung

Was Lion’s Mane so besonders macht, ist eine Kombination aus bestimmten Stoffen und seltenen Diterpenen, die es so nur in diesem Pilz gibt.

Wichtige Inhaltsstoffe:

  • Hericenone & Erinacine: können das Wachstum und die Reparatur von Nervenzellen unterstützen.
  • Beta-Glucane: können das Immunsystem stärken.
  • Antioxidantien: können Gehirnzellen vor Schäden schützen.
  • Aminosäuren & B-Vitamine: können den Energiestoffwechsel und die Konzentration unterstützen.

Diese Mischung macht Lion’s Mane zu einem guten Pilz bei Erschöpfung, Stress und Unruhe.

Wie Lion’s Mane auf Gehirn und Nervensystem wirkt

Lion’s Mane ist einer der wenigen Stoffe, die direkt die Produktion von Nervenwachstumsfaktoren ankurbeln können.

Was Studien zeigen:

  • Kann die Konzentration und das Gedächtnis verbessern
  • Kann die Reparatur von Nervenzellen unterstützen (z. B. nach Stress oder Entzündungen)
  • Kann die Stimmung aufhellen und mehr Energie geben
  • Kann Ängste und leichte Depressionen reduzieren

Manche Studien deuten darauf hin, dass Lion’s Mane ähnlich wie Nootropika wirken kann – aber ohne Nebenwirkungen oder Abhängigkeitspotenzial.

Gut für Magen, Darm und Immunsystem?

Lion’s Mane kann nicht nur das Nervensystem unterstützen, sondern auch die Darmgesundheit. Durch seine entzündungshemmenden Stoffe kann er die Schleimhäute im Verdauungstrakt schützen und die Darmflora positiv beeinflussen.

Mögliche Vorteile:

  • Kann Reizmagen und Reizdarm lindern
  • Kann bei chronischen Entzündungen (Gastritis) helfen
  • Kann die Verbindung zwischen Darm und Gehirn stärken (wichtig für Immunsystem und Stimmung)

Was die Forschung sagt

Es gibt einige Studien, die die Wirkung von Lion’s Mane bestätigen:

  • Kawagishi et al., 2008: Zeigten, dass Hericenone & Erinacine das Wachstum von Nervenzellen fördern können.
  • Nagano et al., 2010: In einer Studie verbesserten sich Angst und depressive Symptome bei Teilnehmern nach 4 Wochen Lion’s Mane.
  • Zhang et al., 2016: Studien deuten auf eine positive Wirkung bei Demenz und Alzheimer hin.
  • Diese Erkenntnisse machen Lion’s Mane zu einem interessanten Pilz für die moderne Wissenschaft.

Wie nimmt man Lion’s Mane ein und wie viel?

Lion’s Mane gibt es in verschiedenen Formen – je nachdem, was du erreichen möchtest.

Einnahmeformen:

  • Pulver: 1–3 g pro Tag – gut für Smoothies, Shakes oder Kaffee.
  • Extrakt (mit >20 % Polysacchariden): 500–1.000 mg pro Tag – gut für die Konzentration.
  • Kapseln: einfach einzunehmen, besonders für Anfänger.

Tipp:
Die Wirkung zeigt sich meist nach 2–4 Wochen regelmäßiger Einnahme. Für eine langfristige Wirkung auf das Gehirn empfiehlt sich eine Einnahme über 3 Monate.

Gibt es Nebenwirkungen?

Lion’s Mane ist normalerweise gut verträglich. Selten kommt es zu leichten Verdauungsbeschwerden oder Hautreaktionen – meist durch Entgiftungsprozesse.

Nicht empfohlen für:

  • Schwangere und Stillende (da es nicht genügend Daten gibt)
  • Personen mit Pilzallergien

Zusammen mit anderen Vitalpilzen – z. B. [Reishi](https://elantria.de/blogs/vitalpilze/reishi-wirkung-und-nebenwirkungen) zum Entspannen oder [Cordyceps](https://elantria.de/blogs/vitalpilze/cordyceps-fuer-energie-und-leistung) für mehr Energie – kann Lion’s Mane noch besser wirken.

Worauf du beim Kauf achten solltest

Bei Lion’s Mane ist die Qualität wichtig, da viele Produkte nicht so gut sind.

Achte auf:

  • 100 % Extrakt aus dem Fruchtkörper (nicht aus dem Myzel)
  • Bio-Qualität (z. B. aus der EU oder Japan)
  • Prüfzertifikate
  • Standardisierung auf Polysaccharide & Hericenone

FAQ – Fragen und Antworten zu Lion’s Mane

Wie schnell wirkt Lion’s Mane?
Viele spüren die ersten Effekte (bessere Konzentration, klareres Denken) nach 1–2 Wochen.

Kann Lion’s Mane bei Stress helfen?
Ja – Studien zeigen, dass Lion’s Mane Stress reduzieren kann.

Ist Lion’s Mane in Deutschland legal?
Ja, als Nahrungsergänzungsmittel ist er legal und rezeptfrei.

Kann man Lion’s Mane dauerhaft einnehmen?
Ja, eine längere Einnahme ist möglich und wird für die Regeneration des Gehirns empfohlen.

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