Cordyceps für mehr Energie und bessere Leistung – Was er kann, wie man ihn nimmt und die richtige Dosis

Cordyceps für mehr Energie und bessere Leistung – Was er kann, wie man ihn nimmt und die richtige Dosis

Darum ist Cordyceps der „Leistungspilz“ aus Tibet

Cordyceps, auch bekannt als „Tibetischer Leistungspilz“, ist ein wirklich besonderer Vitalpilz. In der TCM wird er schon seit Jahrhunderten benutzt, um die Lebensenergie (Qi) zu stärken, die Ausdauer zu verbessern und die Erholung nach Anstrengung oder Krankheit zu unterstützen.Inzwischen ist Cordyceps weltweit beliebt, besonders bei Sportlern und Leuten, die ihre Energie und Leistung auf natürliche Weise steigern wollen.Aber wie genau funktioniert Cordyceps? Was sagen die Studien? Und wie dosiert man ihn richtig, um das Beste für sich rauszuholen?

Woher Cordyceps kommt und was er in der TCM bedeutet

Cordyceps ist ein seltener Pilz, der als Parasit lebt und ursprünglich aus dem Hochgebirge von Tibet und Nepal stammt. In der Natur wächst er auf Insektenlarven, deshalb nennt man ihn auch „Raupenpilz“. Der bekannteste ist Cordyceps sinensis, aber heute wird meistens die Zuchtform Cordyceps militaris verwendet. Die Wirkung ist die gleiche, aber es ist nachhaltiger und vegan.

In der TCM gilt Cordyceps als Stärkungsmittel für Lunge und Niere, die als Energiespeicher des Körpers gesehen werden. Er soll das Qi stärken, die Atmung verbessern, die Ausdauer fördern und die sexuelle Vitalität steigern.

Cordyceps: Aktive Substanzen und Inhaltsstoffe

Die spezielle Wirkung von Cordyceps kommt von verschiedenen Inhaltsstoffen:

  • Cordycepin (3’-Desoxyadenosin): Hilft bei der Bildung von Adenosintriphosphat (ATP), dem wichtigsten Energielieferanten der Zellen.
  • Polysaccharide: Unterstützen das Immunsystem.
  • Adenosin und Nukleoside: Verbessern die Durchblutung und Sauerstoffaufnahme.
  • Sterole und Peptide: Können Hormone regulieren.
  • Vitamine und Spurenelemente: Tragen zur Erholung und zum Zellschutz bei.

Diese Mischung macht Cordyceps zu einem adaptogenen Vitalpilz, der Körper und Geist ins Gleichgewicht bringt und die Energieproduktion ankurbelt.

Was Studien sagen und welche gesundheitlichen Vorteile es gibt

Es gibt einige Studien zur Wirkung von Cordyceps auf Energie, Ausdauer und Vitalität.

1.  Mehr Energie:
    Cordycepin hilft bei der ATP-Produktion, dem „Energie-Molekül“ der Zellen. Das kann die Leistungsfähigkeit steigern, ohne den Körper künstlich anzutreiben (wie beispielsweise Koffein).
2.  Bessere Sauerstoffaufnahme:
    Studien zeigen, dass Cordyceps die Sauerstoffverwertung im Blut verbessern kann. Das ist besonders gut für Sportler und Menschen mit Atemproblemen.
3.  Stärkeres Immunsystem:
    Die enthaltenen Polysaccharide können das Immunsystem unterstützen.
4.  Mehr Libido und ausgeglichene Hormone:
    In der TCM wird Cordyceps traditionell verwendet, um Libido und Fruchtbarkeit zu steigern.
5.  Bessere Erholung:
    Cordyceps kann helfen, oxidativen Stress zu reduzieren, und dem Körper helfen, sich nach dem Sport schneller zu erholen.

Vorteile für Sportler und aktive Leute

Cordyceps gilt als natürlicher Leistungsbooster. Sportler profitieren besonders von:

  • Mehr Ausdauer durch bessere Sauerstoffverwertung
  • Schnellere Erholung nach dem Training
  • Weniger Muskelermüdung
  • Mehr Motivation und Energie
  • Unterstützung des Hormonhaushaltes

Ein Beispiel: In einer chinesischen Studie konnten Probanden ihre Laufleistung nach 6 Wochen mit Cordyceps um durchschnittlich 10 % steigern.

Anwendungsgebiete bei Müdigkeit, Stress und Problemen mit der Libido

Cordyceps wird nicht nur im Sport eingesetzt. Auch Leute, die unter chronischer Müdigkeit, Stress oder Libidoverlust leiden, berichten von guten Erfahrungen.

  • Müdigkeit: Cordyceps steigert die Energieproduktion in den Zellen.
  • Stress: Kann den Cortisolspiegel stabilisieren.
  • Libido: Kann die Testosteronproduktion unterstützen.

Viele beschreiben ein Gefühl von „klarer Energie“ – wach, aber ausgeglichen.

Wie man Cordyceps einnimmt und die richtige Dosis findet

Cordyceps gibt es in verschiedenen Formen. Was am besten passt, hängt von den persönlichen Vorlieben und Zielen ab.

Empfohlene Einnahmeformen:

  • Pulver: Gut für Smoothies, Shakes oder Tee
  • Extrakt: Höhere Konzentration, meist standardisiert auf 10–30% Polysaccharide
  • Kapseln: Einfach zu dosieren

Dosierungsempfehlung:

  • Pulver: 1–3 g pro Tag
  • Extrakt: 400–800 mg pro Tag
  • Kapseln: 1–2 Stück pro Tag, am besten morgens oder vor dem Training

Tipp: Cordyceps und Reishi passen gut zusammen. Reishi beruhigt, Cordyceps aktiviert.

Cordyceps: Nebenwirkungen und Sicherheit

Cordyceps ist normalerweise gut verträglich. Am Anfang kann es manchmal zu leichten Magenbeschwerden kommen.

Nicht empfohlen bei:

  • Schwangerschaft und Stillzeit
  • Autoimmunerkrankungen (wegen der Wirkung auf das Immunsystem)
  • gleichzeitiger Einnahme von Blutverdünnern

Generell gilt: Am besten mit einer niedrigen Dosis anfangen und langsam steigern.

Cordyceps vs. Reishi: Energie trifft Entspannung

Reishi ist eher für Ruhe und Ausgleich bekannt, Cordyceps eher für Energie.


Merkmal Cordyceps Reishi
Wirkung Energie, Leistung, Libido Ruhe, Schlaf, Regeneration
Hauptziel ATP-Produktion, Ausdauer Stressabbau, Immunsystem
Tageszeit Morgens / tagsüber Abends / vor dem Schlaf
TCM-Element Feuer & Bewegung Wasser & Harmonie

Zusammen können beide Pilze eine gute Wirkung haben.

Qualität und Herkunft – Worauf man beim Kauf achten sollte

Qualität ist wichtig. Achte auf:

  • Geprüfte Reinheit (keine Schwermetalle, Pestizide)
  • Standardisierte Extrakte (mind. 10 % Polysaccharide)
  • Zucht (Cordyceps militaris, vegan)
  • Herkunft aus der EU oder zertifizierten Betrieben

FAQ – Häufige Fragen

Wie schnell wirkt Cordyceps?

Viele merken nach 1–2 Wochen regelmäßiger Einnahme etwas.

Wann sollte man Cordyceps nehmen?

Am besten morgens oder vor dem Sport, nicht abends, weil er aktivierend wirken kann.

Welche Form ist am besten?

Extrakte sind meistens effektiver.

Kann man Cordyceps dauerhaft nehmen?

Ja, das ist unbedenklich. Viele nehmen ihn aber auch nur zeitweise (z. B. 3 Wochen Einnahme, 1 Woche Pause).

 

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